Corona – Mitdenken ist erlaubt

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Wenn das Klopapier in Zeiten von Corona zur Neige geht…

“Wer Schiss hat, muss öfter kacken”, das habe ich letztens irgendwo gelesen. In gewisser Weise stimmt das ja auch. “Schiss” zu haben, bedeutet eigentlich nur höchstem Stress ausgesetzt zu sein. Als Coach für Stressmanagement weiß ich genau Bescheid. Und was passiert bei Stress? Unser System fährt herunter und die Organe arbeiten anders, bzw. gar nicht und unser Immunsystem ist angreifbar. Die Verdauung funktioniert nicht mehr, der Eine hat Verstopfung, der Andere Durchfall.

Was passiert noch bei Stress? Existenzangst bringt uns dazu, Dinge zu tun, die wir unter normalen Umständen nicht tun würden. Wie zum Beispiel: Klopapier zu horten oder uns um Mehl, Hefe, Nudeln und Desinfektionsmittel zu prügeln. Das ist übertrieben? Nein, leider bereits teilweise schon selbst gesehen oder von Bekannten gehört.

Fakt ist: Die aktuellen Aktionen einer Regierung, zu der die meisten Bürger schon längst das Vertrauen verloren haben, bringen statt Sicherheit eher noch mehr Angst und Unsicherheit. Also haben die meisten eher Schiss und kaufen lieber Klopapier und Nudeln.

Was nun passiert, wenn man Erkältung hat…

Ein Arzt hat einen Corona-Test entwickelt, das auch ganz schnell, allerdings ohne Validierung. Aber der Test wird seit Bekanntwerden von Corona in der EU genutzt und alle Daten danach gemessen. Ob nun die Statistiken wirklich richtig sind? Ich bin unsicher. Und nun gibt es auch bald sogar einen Schnelltest, laut Medien. 

Super! Wir können endlich Corona ganz schnell nachweisen…

Aber ganz ehrlich: Mich hat niemand getestet, obwohl ich seit einer Woche mit Husten und Erkältungssymptomen zu Hause bin. Warum? Weil ich in keinem Risikogebiet unterwegs war (die WHO entscheidet, wer zum Risikogebiet gehört und wer nicht, das ändert sich aber täglich) und auch nicht bewusst einem Kranken ausgesetzt war. Dafür aber war ich täglich mit einer vollgefüllten S-Bahn zur Rush-Hour unterwegs, mit der Menschen aus aller Herren Ländern (auch den Risikogebieten, noch vor Schließung der Grenzen) unterwegs waren. Okay, das sind keine Gründe, einen Test zu machen. Also bleibe ich daheim und huste weder getestet, noch von einem Arzt untersucht (der wollte mich nicht sehen, weil er Patienten und Mitarbeiter schützen will – was auch verständlich ist) vor mich hin und meide die Bevölkerung aus Eigeninitiative heraus.

Aber: Das hätte ich auch ohne Corona gemacht, also zu Hause zu bleiben. Nur hätte ich gerne mal meine Bronchien abhören lassen. Das wird zur aktuellen Situation aber nur dann gemacht, wenn ich hohes Fieber und Anzeichen einer Lungenentzündung hätte. Habe ich aber nicht… und darf nun hoffen, dass es auch nicht schlimmer wird. Ich denke mit, nutze meine ätherischen Öle, wasche regelmäßig meine Wäsche und Hände, trinke viel, vor allem Salbei-Tee und nutze das alte Wissen unserer Großeltern (Zwiebelsud, Inhalation, etc…).

Also: Zu Corona-Zeiten krank zu werden, das ist so eine Sache …

 

Statistiken, die irgendwie nicht stimmen können…

Ich wette, neben mir gibt es noch ganz viele andere Personen, die aktuell Erkältungssymptome aufweisen und keinen bewussten Kontakt zu Corona-Patienten hatten. Oder zu Menschen, die aus Risikogebieten kamen. Also werden auch diese nicht auf Corona getestet.

Ich betone hier: BEWUSSTER Kontakt. Wenn ich mit der Bahn fahre, frage ich nicht alle Menschen in meinem näheren Umfeld: “Entschuldigen Sie bitte, aber kommen Sie aus dem Iran, aus Italien, Österreich, China, Wuhan…? Oder fühlen Sie sich schlapp und sind nicht sicher, ob Sie Corona haben?” ….

So geht es sicher Millionen anderer Menschen, überall auf der Welt. Also kann die Statistik eigentlich nicht stimmen. Das ist meine persönliche Meinung dazu…

 

Ein Test mit Ergebnissen, nach denen wir früher noch nie gesucht haben…

Corona-Viren sind auch bei der Influenza zugegen. Ich habe ja schon einen Beitrag zum Thema Corona geschrieben.

Es gibt sie in unterschiedlichen Versionen und jedes Jahr sind sie anders. Also ist jedes Corona-Virus neu. Genau so ist es mit dem Covid 19: Ein Virus ist ein Virus und verhält sich wie ein Virus. Und von dem Corona-Virus gibt es viele Versionen. 2016/2017 gab es eine Influenza-Pandemie. Damals hat niemand so reagiert wie heute. Also: Warum jetzt solche drastischen Massnahmen treffen?

Weil die Zahl der Corona-Erkrankten so hoch ist? Das ist plausibel. Allerdings: Danach hat früher niemand gesucht. Heute aber schon. Möglich, dass wir schon öfters solche Pandemien hatten, meist im Frühjahr, wenn jeder dritte schniefte, nieste und hustete…?

Hierzu gibt es ein sehr informatives Interview mit Dr. Wolfgang Wodarg auf YouTube.

Wer hier klickt, ist auch einverstanden, dass seine Daten an YouTube weiter gehen.

Sie sind einverstanden? Dann klicken Sie HIER, um das Video anzusehen.

 

Aber die Zahl der Toten ist erschreckend!

Vor allem in Italien ist die Entwicklung dramatisch. Ja, das gebe ich zu, das kann einem Angst machen. Warum das so ist, erklären folgende Fakten:

  • Die Altersstruktur in Italien ist anders als bei uns. Es gibt mehr “Alte”
  • Die Gesellschaftsstruktur in Italien ist ebenso anders als bei uns: Alte Menschen nehmen mehr am gesellschaftlichen Leben teil. In Italien gibt es Großfamilien. Also ist eine Ansteckungswahrscheinlichkeit schon allein deswegen höher.
  • Die Hygiene wird anders gehandhabt: Da sind die Südländer oft nicht ganz so penibel wie wir.
  • Die Infrastruktur im Gesundheitswesen und in Krankenhäusern ist nicht ganz so optimal. Bei einer Pandemie geht das Chaos schneller los.
  • Wer in ein Krankenhaus kommt, den erwischen meist leider andere Bakterien schneller. Ob der Tod durch Corona oder Krankenhausbakterien verursacht wurde, wird nach einem positiven Corona-Test nicht mehr geprüft. Alleine in Deutschland sterben bis zu 15.000 Patienten im Jahr an Krankenhausinfektionen, schätzt das Nationale Referenzzentrum für die Überwachung dieser Infektionen. Lesen Sie hier mehr dazu auf der Seite von healthcare in Europe.

Ich will nichts klein reden…

Aber mir ist es ein Anliegen, Panik zu vermeiden. Wer sich an die unten genannten Regeln hält, ist schon sicherer:

  1. Bleiben Sie achtsam im Umgang mit gefährdeten Personen mit geschwächtem Immunsystem oder chronischen Atemwegsinfektionen.
  2. Üben Sie sich in einer gesunden Hygiene.
  3. Seien Sie achtsam sich selbst gegenüber. Ein gesundes und stabiles Immunsystem ist abhängig von unserer Lebensweise, unserem Stressfaktor und unserer Ernährung. Sind wir stabil, kann uns auch ein Covid 19 nichts anhaben…(Kinder und Jugendliche beweisen das, sie sind teilweise symptomfrei und geben das Virus einfach nur weiter).
  4. Bleiben Sie ruhig, geraten Sie nicht in Panik.
  5. Und einen Vorrat für 14 Tage zu Hause zu haben, sollte sowieso ein Thema im normalen Alltag sein. Stellen Sie sich vor, Sie brechen sich das Bein und können deswegen schon nicht mehr einkaufen gehen…

Der Stress macht uns krank…

Angst macht Stress, Stress macht krank. Bleiben Sie bitte ruhig. Nutzen Sie die Zeiten, in denen Sie nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, für Weiterbildung, für die Familie, für das Lesen, Malen, Musizieren.

Und denken Sie bitte darüber nach, was wir aus diesem großen Chaos tatsächlich lernen dürfen.

Corona gibt uns Zeit zur Reflexion, gibt unserer Natur die Möglichkeit durchzuatmen (Seit dem Ausbruch von Corona und dem Stillstand der Industrie ist alleine in China der CO2-Ausstoß um 30 Prozent gesunken! Lesen Sie hier einen interessanten Beitrag auf Heise.de, der uns auch zum Nachdenken bringen sollte.

 

Was ist nach Corona?

Wir sind noch Mitten drin, aber gerade jetzt bleibt uns die Zeit zur Reflexion. Über unsere Gesellschaftsformen, Werte, Strukturen, Politik und moralischen Instanzen.

Ein Katastrophe birgt nicht nur Chaos, sondern auch die Chance zur Veränderung. Und diese sollten wir ergreifen, wenn Corona vorbei ist. Wann auch immer das sein wird…

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