Persönliche Stabilität in Zeiten der Corona-Krise

Reading Time: 10 minutes

16. März 2020:

 

Die Bayerische Regierung hat den Katastrophenfall in Bayern ausgesprochen…

 

Ein Virus beschneidet unsere Freiheit

Ab Morgen schließen Museen, Kinos, Freizeitbäder, Fitnessstudios, und noch weitere, während Schulen, Horte und Kitas bereits seit spätestens Heute geschlossen haben. Das ist die Folge eines kleinen Virus aus China, der uns inzwischen gnadenlos überrollt.

Ist das alles wirklich notwendig?

Wenn wir unsere Großeltern, Mitbürger mit Immunerkrankungen oder anderen Vorerkrankungen und Geschwächte schützen wollen, ist es definitiv notwendig. Wir sollten so wenig wie möglich mit anderen in Kontakt treten, wenn die Gefahr einer Ansteckung oder Weitergabe des Corona-Virus vorliegt.

Es genügt leider nicht mehr dass Kranke isoliert werden, da Infizierte entweder gar keine Symptome oder erst nach 14 Tagen Symptome aufweisen. Und nachdem es immer wieder “Unverbesserliche” gab, die trotz Erkältungssymptomen in die Arbeit gegangen sind oder am öffentlichen Leben teilgenommen haben, war dieser Schritt unserer Regierung notwendig.

 

Der Mensch ist ein soziales Wesen…

Ich selbst habe mich bereits vor einer Woche mit meinem Husten in Isolation begeben. Und ich bekomme langsam die Krise. Netzwerken, das Austauschen mit Anderen, am bunten Leben teilnehmen: Das waren und sind meine Energielieferanten. Aber was passiert, wenn das nicht mehr möglich ist?  Isolation bereitet mir Stress. Es geht allerdings nicht nur mir so, sondern auch anderen Kranken und auch demnächst anderen Gesunden… .

Was können wir aber tun, um nicht in Panik zu geraten und diesem Stress keinen Nährboden zu bieten?

 

Aus meinem Instrumentenkoffer, für alle bereit gestellt:

Was hätte mir die Ausbildung zum Coach für Stressmanagement, Aromatherapeutin und zur Meditationslehrerin gebracht, wenn ich gerade heute keine meiner Tools anwenden könnte? Die gute Nachricht ist: Ich wende sie an. Die noch bessere Nachricht ist: Ich teile diese gerne mit Ihnen.

Hier habe ich ein paar Tips, gegen den “Vier-Wände-Koller”:

 

Ätherische Öle:

Düfte beeinflussen unsere Gesundheit und unser Wohlgefühl erheblich. Decken Sie sich ein mit Düften von Primavera und Neumond. Diese sind deutsche Hersteller und Lieferanten. DōTERRA und YoungLiving kommen aus den USA. Sie alle bieten den Online-Handel. Überlegen Sie, was Sie gerne riechen: Rose, Lavendel, Geranium…? Kaufen Sie die Düfte, die Sie auch in der Natur mögen. Vergessen Sie dabei aber nicht: Ein ätherisches Öl ist hochpotenziert.  Beispielsweise kann man mit einem Tropfen Minzöl über dreißig Tassen Pfefferminz-Tee herstellen.

Noch einen Diffusor dazu besorgen, und schon kann die ätherische Genesung erfolgen. Bitte walten Sie immer Vorsicht  und verwenden Sie nur reine und biozertifizierte Öle. Diese können Sie mit einem Öl Ihrer Wahl (Mandelöl, Kokosöl – ebenso nur bio!) mischen und auf die Haut auftragen.

Wer Freude an dem Thema entwickelt, kann mit reinen Ölen und dem ätherischen Öl (äÖ) seiner Wahl schöne zarte Haut und ein Wohlgefühl erhalten. Beim Auftragen auf die Haut ist aber bei bestimmten äÖs extreme Vorsicht angeraten: Zitrusöle (Limette, Lemon, Grapefruit…) führen zu Verbrennungen, wenn wir unsere Haut nach dem Auftragen dieser der Sonne ausgesetzen!

Es gibt auch ein gutes Buch für Anfänger, das ich empfehlen kann: Duftmedizin, ätherische Öle und ihre therapeutische Anwendung.

Und wer sich selbst Naturkosmetik herstellen möchte, kann es mit dem Buch vom GU-Verlag tun: Naturkosmetik-das ultimative Buch.

Spazieren gehen:

Solange wir noch keine Ausgangssperre haben und Sie noch gesund sind, gehen Sie spazieren! In den Wald (Nutzung natürlicher ätherischer Öle), in einen Park (Grün beruhigt, die Krokusse erfreuen das Herz…), an die Isar… Halten Sie aber bitte genügend Abstand zu Anderen. Jogging ist auch eine gute Option, Stress abzubauen. Unser Körper ist im “Säbelzahntiger-Modus”, will kämpfen oder weglaufen. Da wir nicht um Toilettenpapier kämpfen wollen, laufen Sie lieber dem Stress davon…

Bewegung zu Hause:

Sie müssen zu Hause bleiben? Wenn Sie krank sind, ist Sport sowieso gerade ungesund. Wenn Ausgangssperren verhängt werden, gibt es noch YouTube (Bitte beachten Sie: Alle Links in diesem Absatz führt zu YouTube, wo Ihre Daten von YouTube abgerufen und gespeichert werden) . Billy Blank bietet tolle Power-Programme. Oder suchen Sie nach Yoga-Übungen, Gymnastik für die zweite Lebenshälfte oder Anfänger und ähnlichem, was Sie zu Hause, auch mit wenig Platz, absolvieren können.

 

Meditation:

Probieren Sie es mit Meditation. Endlich haben Sie Zeit dazu. Für Anfänger empfehle ich die App von Nina Beste für das Handy. Hier gibt es Basis-Übungen kostenlos. Nina Beste können Sie übrigens auch auf YouTube entdecken.

Es gibt aber auch ganz tolle Meditationsbücher mit CDs, von GU, die ich immer wieder gerne empfehle.

 

Meditationsbank:

Zum besseren und aufrechten Sitzen empfehle ich meine Lieblings-Meditations-Bank: Durch ihre leicht schräge Neigung nach Vorne sitzt man immer gerade. Alle, die den Lotus-Sitz nicht können, dürfen die meditative Haltung mit diesem Hocker üben. Der Hocker ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet. Es gibt aber auch klappbare Hocker, die man später überall mitnehmen kann.

Meditation hilft uns, unsere Mitte zu finden, schafft Resilienz und erhöht unser Immunsystem. Und das alles benötigen wir gerade in dieser Krisenzeit ganz besonders. Das Sitzen auf einer Meditationsbank/einem Hocker verhindert, dass wir während der Meditation einschlafen und bringt uns durch die aufrechte Haltung in den Fluss und ermöglicht eine achtsame Atmung.

 

Sprossen ziehen:

Wir wissen nicht, was noch kommt. Aber zur Stärkung unseres Immunsystems ist eine ausgewogene Ernährung unabdingbar. Wir können uns in die Unabhängigkeit begeben und anfangen, unsere eigenen Sprossen zu ziehen. Sprossen besitzen einen potenzierten und besonders hohen Anteil an Vitaminen, Mineralstoffen und Proteinen.

Meine Lieblingslektüre zum Einstieg ist das Sprossenbuch von Rose-Marie-Nöcker: Das große Buch der Sprossen und Keime:

Das Buch ist leicht verständlich, mit Tabellen und Rezepten. Im Anhang wird es etwas esoterisch. Aber lassen Sie sich davon bitte trotzdem nicht abschrecken, denn die Grundinformationen über Sprossen sind stimmig und hilfreich.

Für den Anfang genügen einfache Sprossengläser, die man schräg stellen kann, so dass das Wasser ohne Probleme abfließen kann.

Wer es gerne “schicker” hätte, dem kann ich das Glas von GEFU empfehlen.

Bitte beachten Sie bei all Ihren Überlegungen, welche Sprossen Sie ziehen wollen. Und auch, dass es Sprossen gibt, die NICHT in einem Sprossenglas gezogen werden können, weil sie Schleim absondern. Dazu gehören zum Beispiel Kresse und Daikon-Rettich. Hier kann ich die Seite von Getreidemühle empfehlen, mit dem Eschenfelder Sprossensieb.

Ich ziehe selbst Sprossen und habe inzwischen drei Sprossengläser und ein Sprossensieb zu Hause. Manche Sprossen benötigen mindestens sechs Tage, bis man sie essen kann (Alfala zum Beispiel), andere sind innerhalb von drei bis vier Tagen fertig zum Genuss (Bockshornklee zum Beispiel). Mit den unterschiedlichen Gläsern und Sieben habe ich täglich etwas Leckeres, um mein Essen aufzuwerten. Sprossen sind für mich einfach nicht mehr wegzudenken aus meinem Ernährungsplan. Diese können Sie entweder bei Amazon erwerben, oder bei speziellen Sprossenhändern.

Am Liebsten nutze ich die Mischungen von Sonnentor: Sie sind von Bio-Qualität und es gibt sogar bei Amazon eine große Mischung zum Spezialpreis.

Sie können aber natürlich auch bei der Getreidemuehle fündig werden, oder bei Keimling.

Weitere Vorteile von Sprossen sind nicht nur deren Wirkung und Inhalt, sondern auch die Tatsache, dass wir das “Leben” in unser Heim holen. Und: Die Samen sind lange haltbar.

 

Ordnung im Außen schaffen, für die Ordnung im Innen:

Bei mir herrscht viel zu oft das kreative “Chaos”. Und irgendwann kommen meine Gedanken dann nicht mehr zur Ruhe. An manchen Tagen packt mich der “Aufräumen”-Wahn. Ich verkaufe Bücher und DVDs über Momox, entsorge alte Kleidung, sortiere meine Bücher neu, räume die Küche aus und neu ein…

Die Zeit zu Hause können Sie ebenso dazu nutzen, Ordnung in Ihr äußeres Chaos zu bringen. Lassen Sie sich inspirieren, mit einer Anleitung zum Aufräumen.

 

Es ist Zeit und endlich auch Raum für mehr Achtsamkeit und Nachhaltigkeit

Wie wäre es mit etwas Philosophischem oder einem Buch von Utopia über Nachhaltigkeit? Endlich haben wir Zeit, unsere Gesellschaftsform und unsere Lebensweise neu zu überdenken, den Themen Raum zu schaffen, die bis jetzt zu kurz gekommen sind. Tief durchatmen und nach dem Aufräumen den Blick auf das Wesentliche zu richten, kann uns dazu befähigen, nach Corona das Leben anders, wertvoller und sinnvoller zu gestalten.

 

Lesen Sie über Achtsamkeit und andere Lebensweisen

Das weise Herz, von Jack Kornfield ist und bleibt mein Lieblingsbuch und ist für jeden geschaffen. Es ist für manche sogar eine Offenbarung. Jeder, dem ich es empfohlen habe, war bis jetzt begeistert. Es ist definitiv auch für Nichtpsychologen geeignet.

Das gibt es übrigens auch bei Audible oder mit CDs  als Hörbuch, falls Sie lieber hören statt lesen. Jack Kornfield inspiriert mit buddhistischen Weisheiten und Erzählungen zu anderen Sichtweisen und zum Überdenken unserer Werte.

Ein weiteres schönes Buch mit Zitaten und Weisheiten ist “Die schönen Dinge siehst Du nur, wenn Du langsam gehst“. In meinen Achtsamkeitskursen lese ich gerne daraus vor und die Sprüche und Zitate inspirieren ebenso zum Nachdenken.

 

Spiel doch mal wieder

In Familien mit zwei, drei und mehr Personen gibt es nun endlich die Gelegenheit, Gesellschaftsspiele auszupacken. Besonders empfohlen wurde mir letztens ein Spiel rund um den Berliner Flughafen. Und Lachen hält gesund: UnberechenB€R ist mit Humor gespickt.

Auch wirklich sehr lustig ist das Kartenspiel “Black Stories”. Natürlich sollte man Fan schwarzen Humors sein. Das Tolle dabei ist: Auch alleine ist es amüsant, die Fälle durchzugehen. Zu zweit ist es natürlich besser. Und man kann es auch mit Freunden über Zoom spielen, wenn man bereits die kostenpflichtige Version von Zoom installiert hat und nicht auf die Zeit schauen muss.

 

Baby, es ist 17 Uhr, lass uns einen Cocktail genießen

Cocktails mixen macht richtig Spaß, vor allem, wenn man endlich Zeit dazu hat. Es muss nicht immer Alkoholisches sein, schließlich gibt es auch leckere antialkoholische Getränke. Rezepte gibt es genügend im Internet, Google hilft. Und nicht immer muss man unbedingt ein Cocktail-Mixset zu Hause haben… .

Sex macht glücklich:

Es ist erschreckend: Die Deutschen kaufen lieber Klopapier als Kondome. In Frankreich sind angeblich die Kondome ausverkauft. Ob es ein Gerücht ist, das kann ich sicher nicht sagen. Das Sexleben kann man meiner Ansicht immer aktiv gestalten, egal welchen Alters. Ein Höhepunkt steigert das Wohlgefühl und auch die Immunabwehr. Sex, das geht allein, mit sich selbst, und noch besser zu zweit. Mein Lieblingsbuch zum Thema Sex ist “Warum noch darauf warten”. Das Buch wird leider nicht mehr aufgelegt, ist aber gebraucht noch erhältlich.

 

Gespräche mit dem Festnetz, Treffen über Zoom:

Es gibt in der heutigen Zeit viele Möglichkeiten trotz Isolation in Kontakt mit anderen zu bleiben. Eine Brieftaube wird nicht mehr benötigt. Wenn wir uns mit unseren Freunden gemeinsam unterhalten wollen, ist es über WhatsApp oder auch Zoom möglich. Das Festnetztelefon gibt es ja auch noch und FaceTime und noch vieles mehr.

 

Sie wollten schon immer mal ein Buch schreiben?

Die Zeit ist JETZT da. Fangen Sie an, setzen Sie Ihren Traum über ein eigenes Buch, einen eigenen Blog Heute in die Realität um. Sie sind der Meister Ihres Lebens und das Leben bietet Ihnen ab sofort die Möglichkeit, die Zeit genau für diesen Traum zu schaffen. Krisen bringen uns dahin, wohin wir sonst nie gekommen wären…

 

Das Motto in Krisenzeiten

Auch Krisen haben ihre positive Seiten. Wenn wir es heute nicht sehen, können wir sicher später auf diese Zeit zurück blicken und bemerken: Ah, dafür war es gut! Zumindest geht es bereits jetzt unserer Umwelt definitiv besser. Der CO2 Ausstoß ist so drastisch reduziert, wie wir es nie für möglich gehalten hätten. Alleine in China sank er um 30 Prozent in den letzten Wochen. Unser Planet hat endlich die Möglichkeit, sich zu erholen. Das ist schon mal jetzt klar…

Alles weitere sehen wir später, wenn Corona und der Katastrophenfall vorbei sind.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.