Suizid – Ausweg aus der Depression …?

Dieser Beitrag ist aus meiner ganz persönlichen Sicht und meinen Gefühlen heraus geschrieben.

Für eine Kriegerin, die im Suizid den Ausweg aus dem Kampf mit der Depression fand …

Am 26. August 2018 erfuhr ich, dass meine liebe Freundin Sylvia sich am 23. August 2018 das Leben genommen hat. An diesem Tag blieb für mich plötzlich die Welt  stehen und ein Gefühlschaos brach über mich herein. Die Entscheidung meiner Freundin, ihr Leben selbst zu beenden, machte mich hilflos, fassungslos, wütend, traurig und verwirrt zugleich.

Dieser Blog-Beitrag ist ihr und all den Opfern der Depression gewidmet, die den Suizid als letzten und einzigen Ausweg aus ihrer Hoffnungslosigkeit, ihrem Kampf und dem Leid gewählt haben.

Die Blickwinkel hier …

Dieser Beitrag ist aus mehreren Blickwinkeln geschrieben, da ich selbst diese einzelnen Blickwinkel erlebt habe und es für mich auch der Verarbeitung des Verlustes dient.

Er ist mein Versuch, mit dem Suizid fertig zu werden, und etwas zu erklären, was viele nicht verstehen können. Auch ich hatte im ersten Moment Probleme damit und habe immer noch Fragen. Zuerst kam auf die traurige Nachricht hin die Wut auf meine Freundin, die Kriegerin, die ich immer schon bewundert hatte. Ich war wütend darüber, dass sie nicht weiter gemacht hat, trotz aller Hoffnungen, die sie in den letzten Monaten hatte. Ich war wütend, dass sie den Mut verloren hatte, ich war wütend, weil sie uns alle mit Fragen hinterließ, die unbeantwortet blieben, ich war wütend, weil sie nicht einmal einen Abschiedsbrief hinterlassen hatte. Die Wut hielt, bis ich mich an meine eigene schwärzeste Zeit in meiner Depression vor einigen Jahren erinnerte …

 

Meine Freundin, die Königin und Kriegerin …

Sylvia schenkte mir vor etwas über drei Jahren eine Tasse: Darauf stand: „Hinfallen, aufstehen, Krone richten und weiter gehen … “ Das Geschenk kam, als ich mich vom ersten Schub meiner Depression während meines Burnouts erholt hatte. Diese rosa Tasse hole ich immer wieder gerne aus dem Schrank, vor allem, wenn mal nicht alles so läuft, wie ich es mir wünsche …

Sylvia hatte mir damals gesagt, dass wir Kriegerinnen und Königinnen sind und wir immer wieder aufstehen und weiter machen, egal, was das Leben uns bietet.

Meine Seelenverwandte …

Sylvia war meine Seelenverwandte, die ich vor sieben Jahren nach einem Unfall meines Sohnes kennen gelernt hatte. Sie war sehr hübsch. Ihre Augen strahlten viel Liebe und einen starken Willen aus.

Sylvias Vergangenheit war gezeichnet mit schlimmen Erlebnissen: Es gab Missbrauch in der Kindheit, Tiefschläge, Krankheiten und viele andere Hindernisse in diesem Leben. Sie suchte immer nach Liebe, sie suchte nach Anerkennung, sie suchte nach dem Glück und einem geschützten Heim.

Narben, Traumen und Depressionen …

Die Narben ihrer Seele konnte man nur erahnen, wenn man sich ihre Tatoos betrachtete. Der Froschprinz auf dem Mittelfinger sagte so einiges aus. Und trotz aller Unsäglichkeiten kämpfte sie und erkämpfte sich Hilfe, wenn es nötig war. Ihre Traumen hinterließen viele Phasen der Depressionen bei ihr. Manchmal waren sie kurz, manchmal heftig und lang. Aber immer erzählte sie es mir, wenn es ihr nicht gut ging.Sie schrieb mir per WhatsApp, dass ich die Einzige war, die sie verstand. Ich war die Einzige, die genau wusste, wie sich die Depression anfühlte und die Sylvia dafür nicht verurteilte.

Der Kampf um die Therapie …

Eines Tages erzählte sie mir, dass Sie eine Therapie bei der Krankenkasse beantragt hatte. Die wurde ihr verwehrt.

Weil aber Sylvia eine Kriegerin war, ging sie höchstpersönlich zur Filiale der Krankenkasse, packte sich den nächsten Mitarbeiter und sagte: „Geben Sie mir ein Messer, dann zeige ich Ihnen, wie ernst es mir ist, dass Sie mir Hilfe vermitteln. Denn wenn Sie es wieder ablehnen, kann ich gleich hier meine Pulsadern aufschneiden…!“

Sie hatte so viel Kampfgeist und einen großen Willen, dieses Leben hier hinzubekommen.

 

Kein Hilfeschrei und somit keine Hilfe …

Weil unser System leider so ist, wie es ist, wartete Sylvia auf den Therapeuten, bekam Antidepressiva und landete irgendwann in einer ambulanten Reha. Ich bat sie, sich einen richtigen Reha-Platz zu suchen. Das ging nicht, weil alles zu weit weg war, sie einen minderjährigen Sohn hatte und weil sie gerade vor zwei Jahren in der Nähe von Landshut ein Haus gekauft, einen neuen Job gefunden hatte … Bei der ambulanten Therapie fühlte sie sich aber nicht gut aufgehoben. Keiner der Therapeuten vor Ort schien zu merken, wie schlimm es um sie stand. Obwohl diese oft mit ihr arbeiteten. Sie war eine von vielen …

Abbruch und Lügen? …

Sie brach die ambulante Therapie ab. Warum? Weil sie keiner verstand, es zu hektisch war, zu stressig und nicht vereinbar mit ihren Lebensumständen …

Gab es eine normale Therapie bei einem Therapeuten? Ich weiß es nicht. Sie sprach nicht mehr darüber. Der Hausarzt sah die Warnsignale nicht, ich war zu weit weg seit ihrem Umzug und bekam nur noch ihre schriftlichen Berichte in den letzten Monaten. Und da hieß es, wie stolz sie auf ihren Sohn sei, dass der Job richtig toll war und sie Pläne für den Herbst hatte, die sie mir in Ruhe erzählen müsse. Sie schickte Fotos von ihrem renovierten Häuschen und ich schrieb ihr, wie toll sie alles gemacht hatte und dass sie stolz auf sich sein konnte. Sie schrieb zurück, dass sie das sei und dass sie so glücklich sei, wie schon lange nicht und ich sie bald besuchen könne, wenn alles fertig war. Ich glaubte ihr.

Heute erkenne ich rückblickend: Es muss etwas falsch gelaufen sein, denn seit einigen Wochen hatte sie keine Fotos mehr von sich selbst geschickt. Ihr muss klar gewesen sein, dass ich in ihren Augen die Traurigkeit erkennen hätte können …

Ein Schlag ins Gesicht …

Ihr Glück schien da zu sein. Das waren ihre letzten Nachrichten vor knapp zwei Monaten. Und dann kam plötzlich nichts mehr … Am Sonntag, 26. August 2018  folgte der Anruf mit der Nachricht, dass sich meine Freundin das Leben mit Tabletten genommen hatte.

Ihr Mann erzählte von finanziellen Sorgen, Erziehungsproblemen mit ihrem Sohn und Mobbing am Arbeitsplatz. Ich war fassungslos und wütend und traurig gleichzeitig. Wie konnte das Leben so abweichen von dem, was Sylvia geschrieben hatte? Hätte ich es nicht merken können, sollen, müssen? Warum habe ich es nicht erkannt?  Ich gab mir die Schuld und fühlte mich als Versagerin. Hatte ich als Freundin und auch als Coach versagt? Ich hätte doch merken müssen, dass etwas nicht stimmt…

 

Mein Gespräch mit meinem Coach …

Mir war klar, dass ich mit jemanden über meine Gefühle sprechen musste. Das Gefühlschaos war sonst nicht zu verarbeiten. Mein Coach war hier Dieter Orth*, ein Hypnose-Therapeut, mit dem ich zusammen arbeite. Obwohl er bei der Krankenkasse als Therapeut nicht anerkannt ist, ist er doch fähiger als so mancher Therapeut, den ich selbst in meinen Phasen meiner früheren Depression hatte. Ich bin froh, mit ihm zusammen arbeiten zu können, denn die Trauerarbeit, die er bei mir und mit mir in den letzten zwei Tagen geleistet hat, war und ist immer noch einmalig.

Die Trauer – Zulassen ohne Schuld …

Nach dem Gespräch und der Reflexion gab es keine große Schuldfrage mehr, sondern nur noch die Trauer und die Frage, wie sehr die Hinterbliebenen nun leiden müssen, die keinen Therapeuten an der Hand haben. Mein erster Akt war dann auch, den Kontakt zu suchen, zu den Hinterbliebenen aus der Familie und dem Freundeskreis, auch und gerade zu Sylvias Kinder, die genau die gleiche Schuldfrage in sich tragen, wie jeder, der jemanden durch Suizid verliert.

 

Am Ende bleibt die Frage: Hätten wir es nicht merken können oder sollen? Hätten wir es verhindern können?

Ganz klar: Alle Menschen, die nicht entsprechend ausgebildet sind und die in Sylvias Nähe waren, hätten nichts merken können, wenn sie nichts gesagt oder gezeigt hat. Ob ihr Mann oder andere Familienmitglieder in irgendeiner Weise von ihr in ihr Leid involviert worden sind, das kann ich nicht sagen. Dazu fehlen mir Informationen.

Aber eins weiß ich sicher: Wenn sie wirklich schon länger den Wunsch gehabt hat, ihrem Leben früher oder später ein Ende zu setzen und dabei nicht gestört oder davon abgehalten zu werden, hat sie sicher eine Maske getragen und ihr Leid verborgen …

Wie eine schwere Depression ist …

Sie waren noch nie depressiv? Sie waren aber schon einmal traurig? Wenn über eine längere Zeit hinweg dauerhaft (also 24 Stunden am Tag) ganz schrecklich traurig sind, dann haben Sie eine leichte bis mittelschwere Depression.

Und wenn Sie weder Freude, noch Hass noch Trauer noch Liebe noch irgendetwas anderes spüren, dann haben Sie eine schwere Depression.

Bei einer schweren Depression funktionieren Sie wie eine Marionette. Ohne echte Gefühle, mit einer großen Erschöpfung und Gedanken der Ausweglosigkeit. Nichts macht mehr einen Sinn, alles ist schwer, anstrengend und Sie selbst haben den Gedanken,  allen Menschen und auch dieser Welt gegenüber eine Belastung zu sein. Alles ist schwarz und dumpf. Sie sehen nur noch Probleme. Ihr einziger Wunsch liegt darin, ihre Umwelt von Ihnen als Belastung zu befreien und sich selbst aus diesem Spiel raus zu nehmen. Ich sage bewusst Spiel. Denn in der schweren Depression fühlen Sie sich wie eine Spielfigur. Die Lösung für alle Beteiligten scheint in dem Moment der Suizid zu sein.  Sie ist es natürlich nicht! Aber Sie sind während dieser Phase davon überzeugt. Und der Suizid würde Ihren scheinbar endlosen Kampf beenden.

Woher ich das weiß?  Ganz einfach, ich habe während meines Burnouts alle diese Phasen mitmachen müssen. „Einmal Hölle und Zurück“ nenne ich diese Zeit.

Zurück ging es nur, weil ich Glück, einen Freund(der Depressionen selbst kannte), einen liebevollen Sohn und einen starken Willen hatte: Ich hatte eine hellhörige Therapeutin und eine bemühte Hausärztin, die Hand in Hand zusammen arbeiteten. Mein Kind  zu Hause zeigte mir on Top, wie sehr er mich brauchte und ein guter Freund, Autor und Verleger (Markus Kastenholz) rief mich regelmäßig an um sicherzustellen, dass ich noch da war …

 

Die Frage der Fragen …

Hätte ich damals nicht noch einen kleinen Funken an Lebenswillen verspürt, hätte niemand bemerkt, was mit mir los ist. Meine Maske mit dem freundlichen und fröhlichen Gesicht konnte ich aufsetzen, wie andere ihre Unterwäsche wechselten. Und fiel es mir mal besonders schwer, blieb ich einfach zu Hause, meldete mich bei niemanden und schottete mich ab. Wenn ich gefragt wurde, ging es mir bestens und alles war gut. Nicht einmal meine beste Freundin merkte während der schweren Depression, wie schlecht es mir tatsächlich ging. Also ist die Antwort auf die Frage „Hätten wir es bemerken können, sollen oder müssen?“, ein eindeutiges NEIN, wenn Sylvia es darauf abgezielt hatte …

Heute bin ich ehrlich: In den Momenten, in denen ich starke Gefühle nach einem Suizid verspürte, überlegte ich auch, wie ich den Schein nach Außen wahren konnte, so dass mir niemand einen Strich durch die Rechnung machen hätte können.

Wie können wir aber unsere Liebsten retten?

Die tatsächliche Rettung vor dem Suizid beginnt in der Phase der leichten bis mittelschweren Depression. Eigentlich da, wo man alles noch nicht ganz so ernst nimmt – also in der Phase, in der man kaum Hilfe im Gesundheitssystem bekommt, außer der Verschreibung von Johanniskrautkapseln oder gar Antidepressiva (das geht am schnellsten und die Pharmaindustrie freut sich).

Wenn in dieser Phase aber tatsächlich gute Arbeit geleistet wird, der Betroffene Unterstützung auf mehreren Ebenen erhält, gibt es Hoffnung, gar nicht erst erneut in eine oder mehrere leichte Depressionen oder gar in eine schwere Depression zu fallen.

 

Welche Methoden gibt es?

Die Methoden zur Behandlung von Depressionen reichen von  EMDR, Traumatherapie bis hin zu Hypnose. Welche letztendlich die richtige Behandlungsmethode für einen ist, ist individuell und auch abhängig von den Traumen, die er erlebt hat. Der Betroffene selbst weiß es dann am Besten, denn er spürt nach den ersten Therapien, bzw. Behandlungen bereits die Wirkung. (Hier sind es nicht die Krankenkassen oder ein MDK, die genau wissen, was für den Einzelnen gut ist – viel zu oft wird hier die Individualität vernachlässigt).

Was aber definitiv wichtig zu verstehen ist, ist die Tatsache, dass NUR Medikamente oder NUR Therapie ALLEINE NICHT ausreichen!

Die Kunst liegt in der Kombination von folgenden Mitteln, nach Klärung etwaiger organischer Ursachen (bei Hashimoto sieht man zum Beispiel  einen Zusammenhang mit Depressionen, ein erheblicher Vitamin D3 – Mangel kann ebenso depressive Verstimmungen verursachen):

  1. Die passende Therapie
  2. Ggf. Omega 3 Fettsäuren
  3. Vitamin D3 Supplemente /oder andere Nahrungsergänzungsmittel*
  4. Möglicher Weise eine angepasste Diät
  5. Regelmäßiger Ausdauersport (Joggen, Schwimmen, Laufband, Crosstrainer …) und
  6. Regelmäßige Entspannungstechniken.

Diese Kombination kann tatsächlich wirken, wenn sie über eine längere Zeit hinweg (mindestens 12 Wochen) und der Ausdauersport und die gesunde Ernährung regelmäßig und dauerhaft ausgeführt werden. On Top ist natürlich der Wille des Patienten ausschlaggebend.

Warum ich an Heilung glaube…

Wie ich auf diese Ideen komme, dass mit unterschiedlichen Methoden eine Depression weitgehend geheilt werden kann? Es gibt reichlich Lektüre darüber und ich habe es bei mir selbst nach meiner schweren Depression so ausprobiert. Unter anderem schreiben auch David Servan Schreiber * oder Joachim Bauer* über die Wirksamkeit von Medikamenten und Sport in Verbindung mit Therapie.  Es gibt reichliche Untersuchungen zu der Wirksamkeit von Medikamenten im Allgemeinen(Omega 3 Fettsäuren*, Vitamin D3, Antidepressiva), Medikamenten in Verbindung mit Sport und Medikamenten in Verbindung mit Sport, Entspannungstechniken und Therapie.

 

Antidepressiva:

Antidepressiva können sowohl positive Wirkungen als auch Nebenwirkungen haben. Inwieweit sie tatsächlich mehr Nutzen als Nachteile bringen, ist sehr umstritten unter den Fachleuten. Manche Studien sprechen sogar eher von einem Placebo-Effekt bei der Einnahme von Antidepressiva. Unter anderem können Antidepressiva den Wunsch nach Suizid verstärken oder Halluzinationen verursachen, das ist allerdings nachgewiesen. Wer nun aber trotz allem dringend Antidepressiva benötigt (bei einer schweren Depression), braucht eine Person des Vertrauens, sowohl bei der Arztwahl als auch im Freundeskreis. Es gibt tatsächlich Methoden, wonach nach einer Untersuchung des Blutes festgestellt werden kann, welches Medikament bei wem  tatsächlich am Besten wirkt. Diese Methode ist weitgehend unbekannt und wird von den Krankenkassen nicht bezahlt. Dr. Hierl vom Burnout Diagnostik Institut in München* arbeitet zum Beispiel mit so einer Methode.

Und wozu sollte man einen Freund einweihen? Weil eben der Suizid-Gedanke verstärkt wird, ist es wichtig, dass ein guter Freund Bescheid weiß und im Notfall helfen kann.

Meine persönliche Einstellung zu Antidepressiva:

Ich habe während meiner schweren Depression diese Mittel genommen, ohne Therapie. Die Depressionen wiederholten sich, die Suizidgedanken verstärkten sich massiv. Während meiner Reha verweigerte ich die Medikamente, die ich vorher nach Absprache mit meiner Hausärztin wieder wegen der Nebenwirkungen ausschleichen ließ. Ich fing an, viel Sport zu treiben, wieder regelmäßig zu meditieren und veränderte meinen Lebensstil, sowohl bei meiner Ernährung als auch in meiner Einstellung zu den Themen des Lebens.

Trotz der Tatsache, dass ich KEINE Tabletten mehr nehme, bin ich seit zwei Jahren frei von Depressionen. Meine Freundin hingegen hat trotz Antidepressiva Suizid begannen … Dass ich nun gegenüber dieser Mittel noch negativer eingestellt bin, brauche ich glaube ich, nicht mehr zu erwähnen …. Aber wie schon oft erwähnt: Jeder Mensch ist individuell und reagiert anders auf solche Medikamente …

Diese Lebenseinstellung ist etwas, von der man aber auch überzeugt sein muss. Ich bin es. Meine Freundin Sylvia konnte ich leider nicht davon überzeugen. Und das ist der einzige Punkt, bei dem ich mir noch die größten Vorwürfe mache: Ich hätte überzeugender auftreten müssen … Ob sie aber auf mich gehört hätte? Das weiß heute niemand ….Obwohl sie Antidepressiva nahm, entschied sie sich letzte Woche ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Suizid, ist nicht die Lösung

Sollten Sie, lieber Leser, sich jemals mit diesem Gedanken befasst haben, so bitte ich Sie hier eindringlich: Tun Sie es nicht! Es gibt immer für jedes Problem eine Lösung.

Sie sind ein wertvoller Mensch und es ist schön, dass Sie hier sind. Auch wenn der Suizid für Sie die einzig wahre Lösung zu sein scheint, vergessen Sie dabei bitte nicht, mit welchen Fragen und Schuldgefühlen Sie Ihre Freunde, Familie und gegebenenfalls sogar Zeugen hinterlassen.

Und wenn Sie den Schmerz nicht mehr aushalten können, so kann ich Ihnen versprechen: Mit der richtigen Behandlung bekommen Sie auch das Ticket zurück ins Leben …Wenn ich es geschafft habe, dann schaffen Sie das auch!

 

(Fotos: Pixabay.com)

Anmerkung: Bei den mit * – markierten Namen/Bezeichnungen sind Links für Sie hinterlegt.

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