Kochbücher – vegane Küche – meine Empfehlungen

Kochbücher für eine vegane Küche die ich gerne und mit bestem Gewissen empfehle:

Am Wochenende fing ich an, meine Bücher zu sortieren. Das mache ich jedes Jahr im November: ich gehe durch, welche Bücher ich noch nicht gelesen habe und welche ich behalten möchte, verschenken oder verkaufen kann. Ganz sicher behalte ich meine Kochbücher für vegane Küche.

Ich stelle fest: Ich tendiere immer mehr zu Sachbüchern und Kochbücher für vegane Küche. Nicht, dass mich Romane/Lyrik nicht interessieren würde. Ich selbst schreibe Kurzgeschichten im Genre Horror und Thriller. Ich  liebe Fantasy-Romane und möchte auch in den nächsten Jahren einen eigenen Fantasy-Roman schreiben.

Aber Sachbücher zu den Themen Achtsamkeit, Meditation, Psychologie und Kochbücher für vegane Küche fesseln mich seit einem Jahr immer mehr. Da gibt es nicht nur die, die ich hier in diesem Beitrag notiere, sondern auch die, die ich noch unbedingt lesen/kaufen möchte.

Wer gerade zu Weihnachten ein paar Kochbuch-Empfehlungen sucht, ist bei diesem Beitrag sicher gut bedient. Ich habe für euch eine kleine Auswahl an Büchern getroffen, und sie gleich verlinkt. Wer direkt auf den Link geht (im Namen des Buches enthalten), kann sogleich bei Amazon seine Bestellung vornehmen:

Zur Veganen Küche:

Für Einsteiger empfehle ich folgende zwei veganen Kochbücher:

 

von Rüdiger Dahlke: Peacefood, vegan-einfach schnell

Wer den Einstieg ins vegane Leben angehen möchte, hat hier die beste und die richtige Lektüre.

Im Vorwort stehen viele Informationen zu den Themen vegane Ernährung, Umweltschutz und Gesundheit. Ich empfehle, diesen Text auf jeden Fall zu lesen! Nicht nur, weil er interessant ist, sondern auch wichtig, wenn man seine Ernährung auf „vegan“ umstellen möchte. Denn „vegan“ bedeutet nicht einfach nur „weglassen“. Wer vegan lebt, setzt sich auch mit der Ernährung, den Nährstoffen und der Gesundheit im Allgemeinen direkt auseinander. Auch der Hinweis auf die zusätzliche Zufuhr vom Vitamin B12 zählt für mich als eine essentielle Information, die hier auch nicht fehlt.

Die Rezepte sind simple, definitiv NICHT aufwendig und sehr schnell in der Zubereitung. Die Zutaten erhält man überall und hat so manches auch bereits im Haus. Für Anfänger ist dieses Kochbuch ein sehr guter Einstieg. Ich selbst habe mit diesem Kochbuch meine Liebe zur veganen Küche entdeckt. Ich habe auch noch zusätzlich abgenommen, hatte trotzdem eine enorme Energie und habe jeden Bissen genossen und tue es immer noch. Die Portionen sind meist auf zwei Personen angesetzt, aber trotzdem sehr groß. Hunger leidet man nach der Zubereitung sicher nicht.

Geschmacklich: absolut perfekt! Ich habe so einige Lieblingsrezepte in dem Buch, die ich immer wieder gerne koche. Zum Beispiel die mexikanische Süßkartoffelsuppe (für die kalte Jahreszeit) oder das Graupenrisotto mit Tomaten und Basilikum (welches auch zu einem Leibgericht meines Teenager-Sohnes geworden ist)

Besonders hervorzuheben ist, dass hier NICHT auf Tofu zugegriffen wird.

von Ella Woodward: Deliciously Ella, genial gesundes Essen für ein glückliches Leben:

Auch wenn hier nichts von „vegan“ steht: Hier gibt es tatsächlich vegane Rezepte!

Der Einstieg liest sich richtig gut: Über Ellas Lebensgeschichte kann man etwas lesen, genau so wie Rezepte zur selbst hergestellten Pflanzen/Nussmilch oder Nusscreme, Kräutersalz und sonstigen Feinheiten finden. Die Warenkunde ist nicht zu unterschätzen und auf jeden Fall richtig gut.

In Ellas Kochbuch findet man ganz wundervolle und außergewöhnliche Rezepte. Bei manchen Kombinationen wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, sie so zuzubereiten (Zum Beispiel Buchweizen mit roter Beete und Kokosmilch). Meine Lieblingsrezepte? Oh, da fange ich gar nicht erst an, sonst wird es hier einfach zu voll … Blättert durch, lasst euch begeistern und inspirieren. Die Rezepte sind einfach und definitiv nicht zu kompliziert. Ihre Bratäpfel mit Kokossahne sind sehr lecker und ganz flott zubereitet, die Zutaten im Denns, Versandhandel oder im Basic-Supermarkt zu finden.

Was ich persönlich nicht so mag: Ella verwendet oft Soja-Sauce. Als Hashimoto Erkrankte verzichte ich dann doch manchmal auf diese …

 

Bei diesen zwei Büchern werden sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene fündig:

 

von Attila Hildmann: Vegan for Fit

Die ersten Seiten sind eine große Selbstdarstellung von Attila. Auf fast jeder Seite ist ein Foto von ihm abgebildet, meist mit nacktem Oberkörper – okay auch Veganer haben einen Sixpack und Muskeln, ich habe es verstanden. Natürlich gibt es auch trotzdem Interessantes zu lesen, vor allem für die, die sich mit dem Thema Fitness und Körpergefühl auseinander setzen möchten.

Die Rezepte sind der Hammer! Allerdings auch teilweise sehr aufwendig. Was mir persönlich nicht so gut gefällt: viele der Rezepte sind mit Tofu. Aber wer gerne Tofu verwendet, wird hier glücklich. Meine einfachsten und schnell zubereiteten Lieblingsrezepte habe ich hier auch parat: Spinat-Safran-Creme mit Orangenquinoa (die Spinatcreme kann man super vorbereiten und noch mal aufwärmen, dann ist es im Geschmack sogar intensiver) und Brokkoholic (ich liebe Brokkoli, dann aber noch in dieser Kombination? Einfach nur „Wow“! – Sogar bei meinen Freunden, die Fleisch essen, kam dieses Gericht so gut an, dass sie gleich das Rezept haben wollten).

Seine Backrezepte habe ich noch nicht ausprobiert, aber eine Dame im Hugendubel erzählte mir, dass die Kuchen-Rezepte von ihm bei ihr leider nicht so geklappt haben. Vielleicht tut sich jemand, der gerne, intuitiv und viel backt, weniger schwer …?

von Amy Chaplin: Celebrating Whole Food, vegane und vegetarische Rezepte:

Das Entree zum Thema Vorräte, Zutaten und mehr hat mich absolut begeistert. Ich werde auch im Dezember, zwischen den Feiertagen, ganz sicher meine Küche umstellen und einiges entsprechend den Tips von Amy Chaplin anpassen. Ihre Aufstellung der Getreideauswahl ist eine wahre Bereicherung. Nicht nur ihre Grundrezepte für eine ganz schnelle und simple Küche, wie zum Beispiel „Buchweizen mit Zwiebeln“ sind interessant für jeden, der sich mit gesunder Ernährung auseinander setzen möchte.

Inspirierende und tolle Rezepte findet man hier im Teil 2 des umfangreichen Buches (ab Seite 131, das Buch hat insgesamt 394 Seiten, inklusive weiterer Buchempfehlungen und Register).

Es gibt vollwertige Frühstücksrezepte, Suppen, Snacks, Hauptgerichte, Desserts, Kuchen (vegane und glutenfreie) usw. zum kochen. Es gibt aufwendige und weniger aufwendige Rezepte. Auch Tolles für die Feiertage.

Veganer kommen hier ganz sicher auf ihre Kosten, das kann ich schon mal sagen. Die Rezepte mit Ei oder Käse halten sich wirklich in Grenzen. Das Vegane überwiegt.

Die vegane Cashew-Zimt-Creme werde ich übrigens am kommenden Wochenende ausprobieren.

Besonders hervorzuheben sind ihre selbst gemachten Kräuter/Curry-Mischungen (es gibt auch ein Rezept für eine Miso-Majonaise) und der Beitrag über fermentierte Köstlichkeiten, inklusive einem Kimchi-Rezept.

Dieses Kochbuch ist definitiv seinen Preis wert! Dieser liegt aktuell bei 34 EUR.

 

Meine persönliche Anmerkung: Sogar meine Schwester, die für ihr Leben gerne Fleisch isst, wurde hier fündig und meinte, dass sie sich dieses Buch ausgesucht hätte –  meine Schwester ist wirklich sehr anspruchsvoll (sie wird bald 50, das Geschenk ist somit klar …).

 

 

Vorschau: Nächste Woche könnt ihr hier einen Beitrag zum Thema „ayurvedische Küche“ und ein paar Buchempfehlungen von mir lesen.

 

(Fotos: pixabay)

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