Glaubens-Sätze, oder der Glaube versetzt nicht nur Berge

Glaubenssätze

„Ich finde nie einen anderen Job“, „ich kann es mir nie leisten, zu kündigen“, „Man bekommt nie etwas geschenkt im Leben“, „ich bin nicht gut genug“, „ich kann hier nie weg“, „niemand liebt mich“, „ich habe es nicht anders verdient“ …Wer kennt sie nicht, diese Glaubenssätze, die uns bremsen und da fest halten, wo wir unglücklich sind und mit denen wir wie in einer Schockstarre verharrt zu sein scheinen?

Aber wussten Sie, dass uns eine unglückliche Situation tatsächlich wirklich krank machen kann? Es gibt sogar Annahmen, dass eine negative Haltung zum und im Leben dieses auch verkürzt.

Mein Lieblingsbuch in meiner Kindheit war „Momo“ von Michael Ende. Als ich mit diesem Buch fertig war, klappte ich es zu und dachte mir, dass ich nie so werden möchte, wie die grauen Männer. Und doch wurde ich es. Es dauerte eine gute Weile, bis ich richtig krank wurde. Als ich dann nicht mehr so funktionierte, wie man es von mir gewohnt war, fühlten sich alle anderen von mir im Stich gelassen. Inklusive der Perfektionistin in mir selbst.

Hätte ich diese Situation vermeiden können? JA!

Sätze wie oben sind unsere negativen Glaubenssätze. Das Besondere an ihnen ist, dass sie aus unserer Vergangenheit stammen und dass wir sie heute als Erwachsene ändern können. Wir sollten uns nur derer bewusst werden. Durch neue Glaubenssätze können wir es tatsächlich schaffen, Kräfte in uns zu mobilisieren, die wir nie erahnt hätten. Wenn wir zum Beispiel den Glaubenssatz „im Leben bekommt man nichts geschenkt“ verändern, stellen wir plötzlich fest, wie viel uns das Leben eigentlich schenkt: Gesundheit, ein Lächeln von der Freundin oder eines fremden Menschen, der einem auf der Straße begegnet, das Lächeln des eigenen Kindes, eine Umarmung, eine Person, die uns in einer schwierigen Situation begegnet und hilft ….etc. Um dies zu sehen, ist es notwendig, die Augen dafür zu öffnen und die Welt anders zu betrachten. Eben nicht mehr mit den Augen der „grauen Männer“  aus dem Buch Momo oder des Kindes, das wir früher mal waren.

Obamas Wahlkampfslogan gilt auch hier: „Yes, we can!“

Wenn Sie sich unglücklich in Ihrem Job, Ihrem Zuhause, Ihrer Partnerschaft oder irgendwo anders fühlen, gilt nun: Überprüfen Sie, welcher Glaubenssatz Sie hier fest hält, und was Sie selbst (!) dazu beitragen können, den Glaubenssatz und somit auch in Folge Ihre Situation zu verändern. Natürlich setzt ein neuer Glaubenssatz neue Kräfte frei, die Ihnen helfen, auch neue Wege zu gehen.

Zum Thema Glaubenssatz wird es in den nächsten Monaten einen Gastbeitrag und einen eigenen Beitrag in der Kategorie „in meinem Kopf“ geben.

Wer bis dahin aber noch nach geeigneter Lektüre sucht, findet hier, bei Amazon sicher einen guten Ratgeber.

 

(Foto: Fotolia)

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.