Gesund durch Selbstfürsorge und Achtsamkeit

Selbstfürsorge – unsere Pflicht?

Heute hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit einem Freund. Es ging darüber, wie wir Stress reduzieren und wie wir Prävention betreiben können. Wir kamen nicht umhin, die Pflicht der Arbeitgeber näher zu betrachten. Dabei stellten wir fest, dass die Arbeitsbedingungen (Zeitfaktor und Arbeitsmenge) zwar einen Bereich unseres Stresses beeinflussen, wir aber die Pflicht zur Achtsamkeit uns gegenüber außerhalb der Arbeitsstätte haben. Es fiel der Begriff „Selbstfürsorge“.

Selbstfürsorge – aber wie?

Wenn wir Selbstfürsorge betreiben, heisst dies, dass wir dabei auf unseren Körper und unseren Geist achten.

Folgende Fragen sollten wir uns bei der Selbstfürsorge stellen:

  • Wie behandeln wir unseren Körper im Allgemeinen?
  • Essen wir gesunde Lebensmittel?
  • Achten wir auf eine leichte Kost in Stresszeiten?
  • Was führen wir unserem Körper an Giftstoffen (in Form von Zigaretten, Alkohol, Drogen …) zu?
  • Wie oft sind wir an der frischen Luft? Gehen zu Fuß oder fahren Rad?
  • Betreiben wir regelmäßig Sport?
  • Üben wir uns in Meditation, Yoga und ähnlichen Achtsamkeitsübungen?
  • Trinken wir genug stilles Wasser?
  • Gehen wir ausreichend im Wald spazieren (Waldbaden)
  • Nehmen wir uns bewusst handyfreie Zeiten?
  • Schlafen wir mindestens 6 bis acht Stunden täglich
  • Genießen wir Literatur, Kunst, Kultur oder tanzen oder singen wir?
  • Bleiben wir zu Hause, wenn wir krank sind und schlafen wir uns dann auch wirklich gesund?

So mancher wird sich nun denken: Das ist doch alles klar. Und andere überlegen vielleicht: Was ist das hier für ein Gesundheitsfreak und wann soll man das denn alles schaffen?

Hier die erste Antwort: Ich bin KEIN Gesundheitsfreak.

Aber … – und das war klar, dass ein „aber“ kommt – … nach zwei Burnouts habe ich festgestellt, dass wir ohne oben genannte Punkte nicht wirklich gesund und glücklich weiter machen können.

 

Und welchen Mehrwert haben Sie von allem, was oben genannt wurde?

  • Ausdauersport erhöht die Serotoninproduktion und macht nachweislich glücklich. Und somit ist er  nicht nur gut gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sondern auch gut für das Glück und hilft gegen Depressionen.
  • Kraftsport erhöht die Knochendichte.
  • Wasser hält wach, erhöht unsere Konzentrationsfähigkeit und reduziert das Kopfschmerzrisiko.
  • Meditation erhöht nachweislich die Konzentrationsfähigkeit, die Resilienz, unsere Fähigkeit für Humor , unsere Kreativität, unser Mitgefühl für uns und andere und erhöht unsere Stabilität in stressigen Zeiten. Meditation kann uns den Zustand des „Glücklich Seins“ bringen.
  • Eine gesunde, ausgewogene Kost entlastet nicht nur unsere Umwelt, sondern auch Ihren Magen und Darm, senkt Ihr Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten, Diabetes und Krebs. Sie führt Ihrem Körper lebensnotwendige Mineralstoffe und Vitamine zu.
  • Singen macht glücklich  (haben sie schon einmal versucht, schlecht gelaunt zu bleiben, wenn Sie singen?).
  • Kunst, Literatur und Kultur erweitern unseren Horizont und Verständnis für andere Kulturen. Sie senken das Risiko an Demenz zu erkranken, wenn wir bis ins hohe Alter unser Gehirn regelmäßig fordern.
  • Handyfreie Zeiten befreien uns vom Elektrosmog und vom Stressfaktor „konstante Erreichbarkeit“.
  • Ein bewusster Waldspaziergang (Waldbaden) erhöht unser Immunsystem, macht uns stabiler.  Waldbaden bereitet uns eine kostenlose „Aromatherapie“ durch die ätherischen Öle, die die Bäume produzieren. Das Grün der Bäume beruhigt uns und inspiriert uns.
  • Wenn Sie frühzeitig krank zu Hause bleiben, werden Sie schneller gesund und stecken nicht die Kollegen im Büro an.
  • Wenn Sie ausreichend schlafen, geben Sie Ihrem Gehirn und Ihrem Körper die Möglichkeit, sich zu regenerieren. Und bitte vergessen Sie nicht: Schlafentzug ist eine Foltermethode …

Sie sehen, wir können durch Eigenverantwortung und mit Selbstfürsorge auf unseren Stress, unser Glück und unsere Lebenszeit Einfluss nehmen. Und das ist gar nicht einmal so schwierig. Wir haben alle Fähigkeiten dazu.

 

Und wenn Sie nicht genau wissen, wie Sie sich die Möglichkeiten nehmen können, kommen Sie zum Coaching. Dann werden wir die Möglichkeiten gemeinsam suchen und auch finden …

 

(Fotos: Pixabay.com)

 

 

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